Monate: Juni 2015

Luise-- (1 von 1)

Urban Gardening – Blumenkranz

Womit kann man Töchter begeistern? Mit der hohen Kunst des Blumenkranzbindens. 😉 Ich habe es einst von meiner Kindergärtnerin gelernt. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie sie es gemacht hat. Allerdings konnte ich es erst viele Jahre später nachmachen, vorher hat es nie geklappt – ich war zu ungeduldig. Wer Erbsenketten trägt, brauch nämlich auch eine Krone auf dem Kopf. Hier aus Malven, die nun gerade in schönster Blüte sind. Urban Gardening für Modebewusste sozusagen. Viel Spaß beim selber machen.   Eure Kerstin, die gerade kaum zum Bloggen kommt 😉

Luise (1 von 1)

Urban Gardening – Erbsenschmuck

Ihr Lieben, meine Tochter Luise und ich haben heute schönen Schmuck für den Urbanen Gärtner hergestellt. Man nehme: einen Wollfaden, eine Stopfnadel und frischen Erbsenschoten. Abwechselnd könnt Ihr nun eine einzelne Erbse und eine Schote aneinanderreihen und dann könnt Ihr Euch im Spiegel bewundern. Richtig cooler Outdoorindianergroßstadtschmuck. Und hinterher wird der Schmuck einfach gegessen.

Acker(11-06.)-26

Ackerhelden.de | Urban Gardening.

Guten Mittag, die Sonne brennt. Gleich schnappe ich mir meine Handschuhe, meine Sonnenbrille und noch viel anders Zeug. Gleich werde ich nämlich zu meinem Acker fahren (update, eine Stunde später: Menno. Jetzt habe ich zu lange in den Bildern gekramt und es nicht geschafft. Gut, dass es Sonntage gibt!). Da noch ein paar Acker nicht vergeben waren, wurden die restlichen verlost und ich darf jetzt noch einen zweiten Acker mein eigen nennen. Großartig, oder? Allerdings muss da Unkraut gerupft werden wie verrückt. Ich weiß gar nicht, ob ich das in meiner Mittagspause schaffe, aber ich möchte wenigstens schon einmal anfangen! Außerdem war gestern Tobias Paulert, einer der Ackerhelden, da und wir hatten ein heldenhaftes Gespräch und ich habe ihn für das Buch fotografiert. Gleichzeitig waren da zwei nette Mädels bzw. Frauen, die den Tobias interviewt haben und ich hoffe, ich sehe sie bald wieder. Wie der Zufall es nämlich will, haben sie mir eine Email geschrieben und leider ist diese wohl im Spam gelandet. Das kommt oft vor, da ich eine Menge Emails kriege und noch …

sonnenbrille (1 von 1)

Was braucht der Gärtner? Eine Sonnenbrille.

Ohne Sonnenbrille wäre alles grell und ich würde ständig verkniffen schauen. Statt Mangold zu ernten, würden meine Augen tränen, so dass ich aus Versehen wohl zu den Zwiebeln greife. Eine Sonnenbrille ist daher bei so wunderbarem Wetter wie im Moment mit das wichtigste auf dem Feld und natürlich auch beim Urban Gardening oder einfach beim Chillen in der Stadt. Gleichzeitig sieht alles so viel schöner aus – nette gedämpfte Farben, man kann nach rechts schielen und Dinge beobachten und keiner merkt es, da der Kopf geradeaus gerichtet ist und außerdem kann man insgeheim hoffen, dass man vielleicht doch ein paar weniger Falten bekommt, da man seine Haut mit dem Blinzeln nicht mehr so strapaziert. Bringt natürlich nur was in Verbindung mit extrem viel Sonnenmilch, gut dass ich da ja auch so handle: viel hilft viel. Braun soll mein Gesicht nur durch den Staub der sich verwehenden Erde mit Schweiß von der Gartenarbeit kommen. Aber bitte nur einen Hauch! Oben seht Ihr übrigens meine derzeitige Lieblingsbrille. Und ob Ihr´s glaubt oder nicht: beim Durchsschauen ist kein grelles blau zu sehen wie …

Gartenhandschuhe (1 von 1)

Was braucht der Gärtner? Gartenhandschuhe.

Ohne meine Gartenhandschuhe wäre ich aufgeschmissen. trotz kurzer Fingernägel hätte ich sonst Ränder darunter, als hätte ich unterirdische Fluchtwege mit den Händen gegraben. Meine Kamera wäre versandet und statt dem üblichen Händewaschen danach, müsste ich meine Hände in Chlorbleiche legen. Ich mag gar nicht darüber nachdenken. Ein Gärtner braucht Gartenhandschuhe. Nicht immer, nicht ständig aber manchmal sind sie unerlässlich, da es einfach nervig ist, wenn Haare ins Gesicht fliegen (oder Tiere oder so) und man sich mit der erdschlammnassen Hand ins Gesicht greifen muss und hinterher aussieht, als hätte man sich einen Vollbart gemalt. Handschuhe zieht man einfach aus, dann verscheucht man Haare oder Tiere und weiter geht´s, als wäre nichts gewesen. Gleichzeitig schützt man seine Haut (als Neurodermitiker wie ich es bin sowieso Pflicht) vor allem Möglichen und wenn man nach hause kommt, sagt keiner : “ Na, haste gegraben?“ sondern stattdessen: „Na, wie war Dein Tag?“. Blöd nur, wenn man lange und oft gärtnert und die Sonne oft scheint. Dann müsst Ihr unbedingt auch was langärmeliges tragen. Sonst habt Ihr im August weiße Hände, …

urban gardening berlin (5 von 58)

Ein Buch entsteht – von Jauche und Hinterhöfen

Hi und Hallo, heute war vor der kleinen Sommerpause im Juni (nein, ich habe noch keine Pause, meine ist Ende Juli) hatten Burkhard und ich heute noch einen Termin für Fotos für unser Buchprojekt über Urban Gardening. Es lagen mehrere Dinge an, die ich unbedingt heute fotografieren wollte: Brennesseljauche ansetzen Pflanzenversorgung im Urlaub Fensterbankpflanzen innen Aussaat (hab ich schon fotografiert, im Regen in der VHS, vielleicht erinnert Ihr Euch. Zwar sieht man im Beitrag keine Aussaatbilder aber ich habe sie in meinem geheimen Pflanzbilderkosmosverlagsecretarchiv. Allerdings wollte ich noch andere Bilder davon machen. Heute.) Schaut mal, so war das heute. Als ich in den ArzneiPflanzenGarten gekommen bin, stand ein wunderbarer Blumenstrauß auf dem Tisch im Pausenraum. Anna, hast Du den gepflückt? Toll! Anna im Garten bei der Arbeit. Schön ist es dort, nicht wahr? Ich habe dann auch einen kleinen Rundgang gemacht, erstmal zu unserem vertikalen Beet…. Krass, der Kohl ist gewachsen, was? Dann ging es los zur Brennesselstelle, Burkhard hat sich mit Handschuhen , Gartenschere und einem Eimer bewaffnet. Wie immer zeige ich Euch nur die Ausschussbilder, die …

urban gardening braunschweig (14 von 33)

Urban Gardening Braunschweig – Bebelhof

Guten Nachmittag wünsche ich Euch allen, am Dienstag war ich im Bebelhof Braunschweig (falls Ihr neu hier seid, das Urban Gardening Projekt) und hab Euch ja schon einmal ein paar Bilder vom Gemüse gezeigt (hier). Und nun kommen die restlichen Bildchen. Im Moment wird fleißig Unkraut gejätet und Tomatensprieße ausgegeizt und vorne am Eingang entsteht eine neue Fläche. Außerdem sind an den Bohnen Ameisen zugange (die Blattlauskolonien in Massentierhaltung melken) und die Kartoffeln mussten angehäufelt werden. Es sind dort soooo viele Pflanzsäcke mit verschiedenen Farben und Formen und ich bin gespannt, wie die Ernte letztendlich ausfällt oder ob der Kartoffelkäfer uns zuvor kommt. Nächste Woche geht es übrigens um Schädlinge und deren Bekämpfung (ich als Pazifistin kämpfe nicht, ich bin ja eine von denen, die Nacktschnecken und Kartoffelkäfer liebevoll sammelt und an anderen Orten heimlich freilässt) und bestimmt gibt es noch viele andere Dinge zu tun… äh zu fotografieren 😉 Habt einen tollen Tag und bis nächsten Dienstag im Bebelhof. Eure Kerstin Vor zwei Wochen war noch kein Kartoffelpflänzchen zu sehen. Und nun? Wollen alle auf einmal raus! Die schöne Holzbegrenzung …

Mohn (1 von 1)

Blumenstrasse Braunschweig

In der Blumenstrasse Braunschweig ist ein Gebäude der HBK (Ihr seht es im Hintergrund). Dort habe ich einst freie Kunst studiert und hatte einen Platz im Atelier im ersten Stock gleich gegenüber vom Fahrstuhl. Krass, wie die Zeit vergeht. Inzwischen gehe ich oft in der Mensa essen, besuche den Rundgang jedes Jahr und in der Blumenstrasse bin ich auch hin und wieder. Aber nicht wegen dem HBK-Gebäude (die Mensa ist dort nämlich nicht). Und auch nicht wegen dem hübschen Namen der Straße. Nein, sondern weil eine Freundin meiner Tochter in der Nähe wohnt und ich auch sonst gerne am Ringgleis spazieren gehe (dort gibt es übrigens einen Mehrgenerationengarten für ältere Menschen. Kostet nix und ist super!). Da gibt es Moos und Bärlauch und Birken (hatschiiiieh) und einen Fitnessparkour und außerdem kann man von dort zu Hornbach oder Real gehen ohne den Autolärm in den Ohren. Aber was ich eigentlich erzählen wollte ist, dass in der Blumenstrasse gerade eine Sensation blüht. In der neuen Nebenstraße „Belfort“, deren Straßenschild auch noch hübsch umstrickt ist, gibt es eine Baustelle, …

Pflanzenfarbe (5 von 7)

Farbenexplosion im Bebelhof

Ihr lieben Menschen und Pflanzenfreaks, unfassbar, was für Farben mir heute entgegen gesprungen sind! Rote Melde und Mangold und Kohl machen gerade einen auf „bunt“ und obwohl ich mir die ganzen Bilder von heute erst nächste Woche anschauen wollte, um dann zu bloggen, konnte ich nicht widerstehen, mir noch ein paar Bilder herauszupicken. Ein Blatt der roten Melde und das unreife Radieschen lagern jetzt bei mir auf dem Schreibtisch. Das Radieschen futtere ich gleich auf und das schöne Blatt wird mein Lesezeichen. Urban Gardening + Gemuese = Glück. Ich finde ja, dass so ein buntes Gemüse eine Blumenwiese weit hinter sich lässt, wenn es ums Aussehen geht. Als ich jünger war (so Mitte zwanzig 😉 ), waren in meinen Büchern hauptsächlich gepresste Blumen und Postkarten als Lesezeichen. Ich habe sie nach dem Lesen im Buch gelassen und dort sind sie heute noch. Und wenn ich das Buch aufschlage, erinnere ich mich meistens auch an die Situation, in der ich mein Lesezeichen gepflückt habe. Komisch, oder? An andere Dinge kann ich mich oft nicht erinnern, an die …

Blumenmarkttage (3 von 4)

Blumenmarkttage in Braunschweig

Am kommenden Samstag ist es wieder soweit: das zweite Mal in diesem Jahr sind die Blumenmarkttage in Braunschweig. Verschiedene Händler, Floristen und Gärtnereien stellen Ihre Pflanzen nach draußen, mitten in die Stadt auf den Domplatz und Ihr könnt kaufen, kaufen, kaufen. Oder einfach nur schauen und verweilen. Außerdem gibt es einen Workshop für urban gardening dort. In nur 30 Minuten könnt Ihr Euch einen Pflanzgarten bauen und mit nach Hause nehmen. Unter dem link weiter oben könnt Ihr Euch weiter informieren und natürlich zu dem Workshop anmelden. Falls Ihr diesen Samstag keine Zeit habt: blumig wird es am 4. Juli 2015 auch noch mal, dann ist der dritte Blumenmarkttag in Braunschweig. Viel Spaß beim Bummeln wünscht Euch Kerstin