Monate: Mai 2015

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Berlin Teil 3 – Prinzessinnengarten

Hier nun der letzte Teil meiner kleinen Berlinreise. Das Ziel war der Prinzessinnengarten. Dort habe ich Burkhard während eines Workshops fotografisch begleitet. Die Leute waren super nett, fröhlich und haben gesät und gepflanzt und Burkhard zugehört. Der Garten ist so toll, Leute! Wer als Touri in Berlin ist, sollte hier unbedingt vorbei schauen, was leckeres essen und die großartigen Projekte hier bestaunen. Während der Theorieeinheit des Workshops habe ich mich ein bisschen den Berliner Spatzen gewidmet, die den Kuchen vom Teller gemopst haben und mir vorgestellt, wie schön es wäre, auch so einen Garten zu haben bzw. mitzumachen. Das Gute ist ja, dass im Bebelhof Braunschweig  ja ein Urbaner Garten entsteht. Noch ganz am Anfang, aber wer weiß, wie er in 5 Jahren aussieht? Hier ein paar Einblicke vom Workshop für Euch. Und ihr, liebe Workshopteilnehmer, in den nächsten Tagen gibt es den Link, damit Ihr Euch die Bilder runterladen könnt. Es sind dann ganz schön viele, sorgt also für Speicherplatz 😉 Burkhard hat übrigens auch gebloggt, schaut mal rein: Blog Burkhard Die Erdmischung immer schön …

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Berlin Teil 2 – Als Tourist in Berlin

Vom Tempelhofer Feld bin ich zu Fuß Richtung Neukölln und Kreuzberg gegangen. Unterwegs habe ich so einige tolle Dinge entdeckt und war von der Größe der Stadt wieder beeindruckt. Braunschweig ist ziemlich klein dagegen aber trotzdem die Stadt, in der ich mich am wohlsten fühle. Der Hinterhof, auf dem im April noch so schön urban gegärtnert wurde, war leergeräumt. Wie schade. Für meine Tochter habe ich Kaugummiautomaten fotografiert (wundert Euch also nicht darüber) und ich war im Ton Steine Gärten und in einem Gemeinschaftsgarten in der Glogauer Straße. Viele Bilder zeige ich hier übrigens nicht, denn die zeige ich erstmal dem Kosmos-Verlag, vielleicht schaffen sie es ja ins Buch. Und wenn nicht, dann gibts hier irgendwann ein Update Eigentlich wollte ich noch einen Abstecher zu einigen weiteren Adressen machen – denn mein Opa hat in Berlin gewohnt und gearbeitet und mein Vater hat hier auch gelebt und ebenfalls gearbeitet. Letztens hat er mir die Adressen seiner alten Wohnungen gegeben und ich hätte gerne für mein privates Fotoalbum dort ein paar Bilder gemacht. Es ist bestimmt spannend zu sehen, …

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Berlin Teil 1 – urban gardening

Hi! Am 9.5.2015 war ich in Berlin. Die Züge haben ja gestreikt und ich bin in Braunschweig um halb 5 mit dem Ruf der Amseln aufgestanden um mich auf den Weg nach Wolfsburg zu machen. Von dort fuhr nämlich mein Zug nach Berlin. Und das schöne am frühen Aufstehen ist dann auch: dass man schon  ziemlich früh woanders sein kann. Um 8 stand ich bereits auf dem Tempelhofer Feld und habe meine Touristenfotos gemacht, die man als Tourist halt so macht. Gewerblich ist das Fotografieren hier nämlich nicht erlaubt. Da dies ja ein privater Blog ist, war es schön, mich auch privat zu fühlen. Das Gefühl stellt sich bei mir nämlich meist nur ein, wenn ich mit meiner Tochter und meinem Liebsten unterwegs bin. Mit Stadtplan und Kaffee hatte ich von diesem Ausgangspunkt noch viele Ziele vor mir. Der Allemendekontor, der diese wohl mit größte Hochbeetanlage der Welt „betreibt“ hat sich hier aber auch ein tolles Fleckchen ausgesucht. Die Anlage entstand nach und nach, mit nur wenigen Hochbeeten. Inzwischen gibt es hier Workshops, Rundgänge, Bienen und wenn …

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Kastanienblüte

Es blüht so schön, überall. Auch die Kastanienbäume. Vor unserem Küchenfester steht eine und man kann immer toll beobachten, wenn die Meisenkinder Flugübungen von ihren Eltern erhalten. Wusstet Ihr, dass an den Blüten erst ein gelber Fleck ist? Das bedeutet für die Bienen: hier gibt es tollen Nektar, holt ihn Euch. Sobald die Blüte bestäubt wurde, verändert sich der Fleck in einen roten und die Bienen wissen nun: Ui, alle. Auf zur nächsten Blume! Gestern war ich im Botanischen Garten und dort gab es eine tolle Kastanie, unter der ich verweilt habe und meine Mittagspause abgehalten habe. Auch dort waren nur noch rote Flecken zu sehen. Ja, die Bienen sind fleißig!  

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Berlin – auf den Spuren der Gärten

Ihr Lieben, wenn man früh morgens in Braunschweig aufsteht (mit dem ersten Ruf der Amsel), kann man schon um 8 Uhr auf dem Tempelhofer Feld stehen, Kaffee trinken und die Sportler beobachten, die Ihre Runden ziehen. Und mit einem Tourimäßigen Stadtplan und Sonnenbrille habe ich dann von da aus begonnen, meine eigentlichen Ziele zu bewandern. Der Rucksack war schwer, die Sonne heiß und der Weg lang. Sehr lang. Wie lang, habe ich erst abends gemerkt, wieder in Braunschweig auf dem Sofa, als meine Beine schwer wurden. Von verschiedenen Gartenstationen, an denen ich Halt gemacht habe, war das Ziel dann am Ende der Prinzessinnengarten in Kreuzberg. Dort hat Burkhard einen Workshop gegeben, den ich fotografiert habe. Leider ist es dort mit dem Fotografieren so, dass man erst an Genehmigungen kommen muss, dort überhaupt für einen bestimmten Zweck fotografieren zu dürfen und ich hatte nur die, den Workshop im Prinzessinnengarten zu fotografieren. Es ist dort großartig. Toll. Sehenswert! Viel toller als die üblichen Touristenattraktionen. Man ist in einer Oase, atmet auf, der Druck der Großstadt fällt von einem ab. …

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Ein Buch entsteht – Vertikal Gärtnern

Einen schönen guten Abend für Euch! Hui, das war ja ein Sturm heute. Fast bin ich auf dem Weg zum Arzneipflanzenarten auf meinem gelben Fahrrad nass geworden. Aber die Wolken sind vorbeigezischt und haben irgendwo anders abgeregnet. Weggeweht bin ich trotzdem fast. Heute stand wieder ein Termin an, um Fotos für das Buch zu machen. Auf der Fotoliste stand gar nichts drauf (doch, da steht viel drauf aber speziell für heute nichts) und wir haben uns vorgenommen, mal so ein bisschen vertikal zu gärtnern. Und das dann zu fotografieren. In dem Buch gibt es nämlich auch dazu ein Kapitel und da wäre ich auch ein bisschen aufgeschmissen, hätte ich da nicht meine Freundin Astrid, die sich von mir ihren Stadtbalkon vertikal bepflanzen lässt und eine wunderbare Frau, namens Katja Gordian, mit der ich mich letztens zum Mittag getroffen habe und die mir ein großartiges vertikales Palettenbeet machen wird. Da sie einen unglaublich guten Geschmack hat und ich schon viele ihrer Arbeiten bewundern konnte, bin ich schon ganz gespannt, für welche Pflanzen sie sich entscheidet. Aber das …

Gummistiefel

Was braucht ein Gärtner?

Richtig, Gummistiefel. Hier sehr ihr mich mit meinen gelben Stiefeln und einer Pflanze, die inzwischen bei mir in der Küche wohnt. Gummistiefel sind großartig. Als Kind stand ich so stundenlang im Dorfflüsschen und habe versucht Stichlinge zu fangen (und auch geschafft!). Man kann sie einfach an- und ausziehen ohne sich Sorgen um weitere Dinge zu machen, die in der Erwachsenenwelt so verbreitet sind: Schmutz, Schlamm, Pfützen. Als gummibefußter Mensch ist man vor allem gefeit und kann das machen, was leider die wenigsten noch machen: furchtlos durch schlammige Wiesen marschieren, Spaziergänge durch hohes nasses Gras, mit den Kindern über und in Pfützen springen. Gummistiefel sind fast so wichtig wie Schaufeln und Grubber, jawoll! Auch im Stadtgarten. Da sehen sie dann sogar noch stylisch aus. Was habt Ihr für welche? Schmutzige? Traditionelle? Welche mit Absatz und Muster? Oder seid Ihr gar barfuß im Garten? Schreibt einen Kommentar.

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Stadtgarten Braunschweig – Pikieren und Aussaat

Dienstag ist Workshoptag. Ob Bienen oder Pflanzen, es ist der Tag, auf den ich mich nun immer am meisten freue, da er Hobby und Arbeit vereint, mich nette Menschen kennenlernen lässt, alles interessant und schön ist und ich mich einfach entspannen kann. Um 17 Uhr geht es im Stadtgarten Braunschweig, Schefflerstraße 34, los und alle dürfen mitmachen. Das ist besonders schön: hier treffen sich so viele unterschiedliche Menschen jeden Alters die jedoch ein gemeinsames Interesse haben: Gärtnern in der Stadt. Gestern hat Burkhard Bohne alle Anwesenden noch einmal pikieren lassen. Pflänzchen um Pflänzchen wurde vorsichtig umgesetzt und Ihr werdet auf den meisten Bildern wahrscheinlich nur Hände und Töpfe sehen. Aber das kann ja auch etwas beruhigendes haben. 😉 Außerdem war gestern noch ein kleiner Hund da. Der offizielle Gartenhund Püppchen. Er gehört meiner Namensvettern Kerstin, die auch in der VHS im Hofgarten mitmacht. Denn auch da gibt es viel zu tun und weiter Infos findet Ihr hier und auch auf diesem Blog hier. Was war gestern noch? Achja, das Wetter war sehr interessant! Achtet auf die tollen …

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Bienenzucht in der Stadt – Okerbienen

Ihr Lieben, nicht nur Blumen und Gemüse gehören in die Stadt, nein auch die wichtigen kleinen Helfer, die beim Bestäuben helfen. In Braunschweig gibt es die Okerbienen mit Uwe Alpert. Während auf dem Land die Bienen langsam aber sicher immer weniger werden, kommen sie zurück und erobern unsere  Städte. Hier gibt es alles, was sie brauchen: von brach liegenden Flächen mit Wildblumen, Friedhöfen, üppig bepflanzten Balkonen und natürlich urbane Gärten, Hinterhöfe und nicht zu vergessen die vielen Parkanlagen. Nektar in Hülle und Fülle also. Bienenzucht in der Stadt boomt richtig. 550 Züchter gibt es allein in Berlin – Anzahl steigend. Jetzt gibt es ein neues Bienenvolk im Stadtgarten Bebelhof und viele, viele Workshops von und mit Uwe Alpert und Heinz Wucherpfennig, die kostenlos besucht werden können. Sie finden jeden Dienstag um 17 Uhr statt und ausgestattet mit Imkerkleidung und einem Smoker wurde gestern ein neues Volk einquartiert. Ganz so nah habe ich mich leider nicht rangetraut. Aber toll war es auch aus halber Ferne. Kommt vorbei und macht mit! Hier findet Ihr mehr Informationen: VHS Braunschweig Unten seht Ihr den …

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Wie wäre es mit einem Gemeinschaftsgarten?

Heute war ich kurz in der Stadt und auf dem Rückweg bin ich an einem tollen Transparent vorbeigekommen und habe mich geärgert, nur mein Handy für ein Foto mitzuhaben. Auf einer Brachfläche an der Güldenstraße hat nämlich jemand ein tolles Plakat an einen Bauzaun gehängt und Blümchen waren auch schon gepflanzt Wie der Zufall (nein, das Schicksal natürlich, Ihr Lieben!) es will, habe ich genau diese Person, die das Plakat aufgehängt hat auch noch am selben Tag kennengelernt. Verrückt, sowas, oder? Es ist toll, dass in der selben Stadt, im selben Jahr viele Menschen vom Urban Gardening oder Gemeinschaftsgarten träumen und was auf die Beine stellen wollen und einfach Ideen im Kopf haben. Und ist es nicht so, dass dann -wenn die Welt also bereit ist- meistens auch was ganz großes, neues entsteht? Durch völlig verschiedene Menschen mit ähnlichen Ideen, die sich nämlich zur richtigen Zeit über den Weg laufen? Also, ich glaube fest daran. Ihr auch?