Monate: April 2015

pflanzen

Prinzessinnengarten Berlin

Am 9. Mai 2015 fahre ich wieder in unsere Hauptstadt. Dort gibt Burkhard in dem bekannten Prinzessinnengarten Berlin einen Kräuterworkshop und ich freue mich sehr, ihn dabei fotografieren zu dürfen. Falls Ihr zufällig auch in Berlin seid oder eh daher kommt, meldet Euch hier an und schaut unbedingt vorbei, die Teilnahme ist kostenlos aber eine Spende ist natürlich gerne gesehen. Beim letzten Berlin Besuch habe ich mich dort schon umgeschaut und war richtig beeindruckt: es gab so unfassbar viele Dinge dort und nur das „da sein“ ist schon ein Erlebnis. Ich hoffe natürlich auf bestes Wetter und vielleicht sieht man sich ja in der Hauptstadt. PS.: An dem Tag, an dem ich in Berlin bin, sind übrigens die Macher des Prinzessinnengarten hier in Braunschweig. Und zwar im Bebelhofer Stadtgarten. Dort wird gepflanzt und gesät – ein richtiger Workshop eben. Hin da! Macht alle mit!

pflanzen (6 von 7)

Ein Buch entsteht – Das Einpflanzen

Heute haben Burkhard und ich uns getroffen, um weiter an dem Buch zu arbeiten. Ich habe von unserer Lektorin Carolin Küßner vom Kosmos-Verlag eine Liste bekommen, die mir sagt, auf welcher Seite welches Thema behandelt wird. Und dementsprechend natürlich auch, welche Fotos anliegen. Ich schicke Burkhard im Vorfeld immer eine Email, in der steht, welches Thema wir fotografisch umsetzen und wir beide wissen dann, wie was wann und wo gemacht wird. Und heute stand das Einpflanzen bzw. Umpflanzen von kleinen Pflänzchen in die eigentlichen Gefäße an, in denen sie fortan leben und gedeihen sollen. Da beim Urban Gardening ja so ziemlich alles genutzt wird, was man findet, habe ich mich sehr gefreut, einige Pflanzgefaesse mitzubringen. Unsere alte Waschmitteldblechose zum Beispiel (wir haben nämlich eine neue) und ein alter Lampenschirm. Dosen jeder Art gehen natürlich auch immer und Ihr könnt auch Backformen oder alte Kanister nehmen. Ein paar Bilder, die für das Buch nicht geeignet sind, könnt Ihr Euch hier anschauen. Viel Spaß beim eigenen Umpflanzen und Gefäße suchen wünsche ich Euch! In der roten Dose war Mangopüree drin. …

Zeitungsartikel (4 von 4)

Zeitungsartikel Burkhard Bohne

Hi und Hallo! Letztens war ein Artikel in der Braunschweiger Zeitung über Burkhard Bohne. Meine Tochter war ganz stolz, als sie meinen Namen dort im Text gefunden hat und meinte mit großen Augen: „Mama, Du bist jetzt berühmt!“ Aber natürlich ging es in dem Zeitungsartikel eigentlich um Burkhard und das ist auch gut so (ich bin keine gute Berühmte, ich bin nämlich zu schüchtern.). Aber lest selbst nach, falls Ihr es denn noch nicht im Original gelesen habt. Außerdem genießt den sonnigen Tag heute! Eure Kerstin

Samen und Blumen (10 von 10)

Samenstudie und freier Tag

Einen wunderbaren Dienstag Mittag wünsche ich Euch. Heute hatte ich nach einem vollgestopften Wochenende endlich mal wieder einen Tag frei. Und was macht man an freien Tagen? Richtig, man schläft aus, widmet sich schönen Dingen und streunt durch die Straßen. Beim Kaffeetrinken habe ich dann zuhause meine Mitbringsel mal genauer unter die Lupe genommen. Wusstet Ihr, dass eine Pusteblume ungefähr 300 Samen hat? Meine hatte 306 (falls keines vorher schon weggeflogen ist). Ich habe sie fein säuberlich gezählt. Nach dem Zählen habe ich sie urban-gardening mäßig aus dem dritten Stock wehen lassen und hoffe auf 300 neue Löwenzahnblumen in unserer Straße. Außerdem habe ich noch den Bärlauch, bzw. dessen schöne Blüten, entsorgen müssen. (Ich habe doch letztens nach einem Tipp von Vera Bärlauch gesammelt und die Blumen standen dann bei uns in der Küche). Ein Abschiedsfoto habe ich noch gemacht, dann sind die Blümchen im Biomülleimer verschwunden. Ade. Was ich heute noch machen werde? Tja, freie Tagen haben es ja so an sich, dass sie einen vor sich her treiben. Das ist gut! Auf jeden Fall …

Mangold

Ich bin eine Ackerheldin!

Es ist Mittwoch und mein erster Tag als Ackerheldin. Ich bin ganz aufgeregt, ehrlich! Dabei habe ich bisher noch nicht viel mehr gemacht, als mir die Webseite der Ackerhelden immer und immer wieder durchzulesen und dann fröhlich auf „Acker bestellen“ zu klicken und zu bezahlen. Andere kaufen Schmuck, ich will einen Acker. Andere denken über trendige Schuhe nach, ich kaufe mir morgen bequeme Gummistiefel, die sich auch auf Fotos gut machen. Das Leben ist schön. Jedenfalls in meiner Fantasie, in der ich mich auf meinen roten Tretroller schwinge und die 10 Kilometer bis nach Dibbesdorf im Morgengrauen (perfekterweise am Sonntag, da langweile ich mich eh meistens) rolle. Der Dunst wird von meinem Gemüse aufsteigen, die Schnecken bewegen sich flinker als sonst, da noch Tau liegt und ich, ich die Ackerheldin, werde glücklich in der Erde wühlen und mich über Regenwürmer und Schwebfliegen freuen und mit meinem mitgebrachtem Taschenmesser Radieschen direkt auf´s Brot schneiden. Vielleicht ist die Wirklichkeit (in matschiger Erde stecken bleiben; Wespenstiche, Reifenpanne und schieben bei strömendem Regen, der unheimliche Kartoffelkäferfluch…) anders als mein …

Samen (1 von 1)

Die Aussaatzeit beginnt

Bald ist Aussaatzeit bzw. sie hat schon auf den Fensterbänken begonnen. Bei mir wächst bisher nur Kresse auf der Fensterbank. In kleinen Deckeln, zum Beispiel von Olivenölflaschen. Und aus der VHS habe ich Ende März einen Pfefferminzsteckling mitgenommen, der tatsächlich Fuß, äh Wurzel, gefasst hat und in meinem selbstgebauten Gewächshaus steht. Es muss natürlich dringend mehr werden, viel, viel mehr! Ich glaube, heute nachmittag werden meine Tochter und ich ein bisschen Fensterbankgardening machen. Obwohl sie bestimmt lieber ein „Guerilla Gardening Girl“ wäre und Samen wie Konfetti auf Verkehrsinseln werfen möchte. Auf meinem Schreibtisch, direkt neben der Tastatur steht ein großer Bottich mit Vogelfutterpflanzensamen. Fuchsschwanz ist dabei, Sonnenblume und roter Lein (auf den bin ich sehr gespannt) außerdem noch ein dutzend anderer Samen. Und den werde ich gleich auf dem Weg in die Stadt mitnehmen um das ein oder andere Plätzchen zu begrünen. Der Hinterhof hat´s nötig (allerdings ist es dort so schattig, dass ich meine grünen Daumen extra lange drücken muss) und die ein oder andere Ecke habe ich auch schon auserkoren. Ich freu mich schon jetzt auf …

Mundraub (1 von 1)

Leckeres direkt aus der Stadt – Mundraub.org

Kennt Ihr das auch? Ihr schlendert durch die Straßen und plötzlich fällt Euch auf, dass es hier ja Bäume und Sträucher gibt, die leckere Früchte tragen? Bei uns zum Beispiel gibt es viele Nussbäume eine Straße weiter und beim ersten Herbststurm schaue ich sehnsüchtig aus dem Fenster und freue mich über reichlich Beschuss aus den Baumkronen. Überall liegen sie dann: Haselnüsse. In der Nähe bei einem Spielplatz wächst ein riesiger Wallnussbaum und an der Bushaltestelle ein Mirabellenbaum. Brombeersträucher gibt es natürlich auch überall, wenn man genau hinschaut. Und es gibt eigens eine Seite, auf der man gefundene Bäume und Sträucher eintragen kann, die uns mit Ihren Früchten bereichern. Schaut unbedingt vorbei, es bringt Spaß zu sehen, was wo wie wächst. Mundraub heißt die Seite und ganz bestimmt findet Ihr auch bei Euch um die Ecke einen wilden Apfelbaum oder Johannisbeeren, die gepflückt werden möchten. Juchu, die Stadt schenkt uns nicht nur Supermärkte, nein, auch regionale Köstlichkeiten. Ganz für umsonst. Was gibt es bei Euch in der Nähe? Es interessiert mich sehr, schreibt doch einen Kommentar.

stadt (1 von 1)

Macht die Städte grüner!

Wenn man sich für ein Thema interessiert, sieht man sich plötzlich sehr damit konfrontiert und trifft es an jeder Ecke. Als wenn das Thema einen verfolgen würde. Als ich schwanger war, habe ich überall Babybäuche gesehen, als ich mich in einen bestimmten Pulli verliebt habe, hatte jede zweite genau diesen schon an und bei meiner Sehnenentzündung im Fuß konnte ich einige Zeit nur Spazieren gehen und überall waren Scharenweise Läufer. Und jetzt bin ich im Urban Gardening Fieber. Überall sehe ich nur noch Pflanzen: Löwenzahn, zwischen Pflastersteinen, bei uns in der Straße hat sich eine Erdbeerpflanze durch die Gehwegplatten gezwängt und wenn ich Paletten sehe, denke ich an Hochbeete. Einen kleinen Stadtgarten gibt es in der VHS, mitten im Hof sprießen zarte Pflänzchen in Hochbeeten und ganz neu entsteht gerade der Stat(t)Garten Bebelhof. Es juckt mir in den Fingern, dort mitzumachen. Pflanzen sind toll! Großstädte sind toll. Und wilde Blumen und schmutzige Fassaden passen so gut zusammen, sie ergänzen sich und geben das besondere Flair. Die akkuraten Beete von der Abteilung Stadtgrün sind schön, keine Frage (und …

VHS-AUSSAAT (4 von 9)

VHS Braunschweig – Urban Gardening

In Braunschweigs VHS grünt es. Wenn man an dem alten und schönen Hauptgebäude vorbei geht, würde man es nicht ahnen, dass sich auf dem Innenhof ein kostbares Gut befindet: seit letztem Jahr stehen hier Hochbeete, bepflanzte Reissäcke und eine Pilzzucht gibt es auch. Es sprießt und grünt um die Wette. Ein Team aus über 50 Freiwilligen kümmert sich hier jeden 2. Freitag um die Beete und jätet Unkraut und zupft vertrocknete Blätter ab. Es gibt täglichen Gießdienst und ansonsten wird der Hofgarten vor allem genossen: in den Pausen zwischen den Kursen kann man hier sitzen, Kaffee trinken und zwischen den wuchernden Pflanzen seinen Kuchen essen. Der Hofgarten ist täglich von 08:00 – 21:30 Uhr für jeden frei zugänglich und wenn Ihr Lust habt, im Gartenteam mitzuarbeiten, kommt an den Freitagen der geraden Kalenderwochen um 15:00 Uhr vorbei. Am 24. März 2015 war ich im Innenhof und leider hat es den ganzen Tag geregnet. Aber wie! Es wurde gar nicht weniger. An diesem Tag habe ich hier für das Buchprojekt fotografiert. Ein paar Bilder vom drumherum möchte ich …

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Kräutergärtnern mit Burkhard Bohne

Frisches Basilikum für selbst gemachtes Pesto, würziger Oregano zum Trocknen, raffinierte Minze-Sorten für Tees und Süßspeisen – der Kräutergärtner Burkhard Bohne zeigt mit über 300 Farbfotos Schritt für Schritt, worauf es im Kräutergarten ankommt und wie man nachhaltig gesunde und leckere Kräuter anbaut. Der Leser ist direkt dabei und schaut dem erfahrenen Profi über die Schulter, wenn er Kräuter aussät, pflanzt, vermehrt, erntet und verarbeitet.